Kameraden auf Erkundungstour

Schon im Winter des letzten Jahres gab es Überlegungen mit der Feuerwehr aus dem benachbarten Sachsen eine Ausrückgemeinschaft zu bilden um für einen Gefahrenfall noch besser vorbereitet zu sein. Nachdem dies mit den Kameraden aus Vollmershain schon einige Jahre erfolgreich praktiziert wurde, sollte nun auch die Wehr aus Mannichswalde im Ernstfall in Thonhausen mit Technik und Mannschaft unterstützen können. Nicht zuletzt war die seit Jahren zusammen gewachsene Kameradschaft zwischen beiden Wehren ausschlaggebend hierfür. So werden gemeinsam Einsatzübungen gefahren um das Zusammenspiel Vollmershainer, Mannichswalder und eigener Feuerwehrleute zu verbessern. Natürlich kam im Laufe der Jahre auch das gemütliche Beisammensein der Kameraden nicht zu kurz.
Anlässlich des traditionellen Wandertages wurde daher der Weg in Richtung Sachsen angetreten. Ausgehend von der Hummelgasse lief man zunächst vorbei an den Bauernhöfen der Gemeinde bis hin zum Ortsausgang in Richtung Mannichswalde. In der Sportlergasstätte der Fam. Kämpfe konnte hier bei einem Bier den Nachwuchskickern des Vereins zugesehen werden, um wieder zu neuen Kräften zu kommen. Schließlich lag noch ein langer Weg vor den Wanderern. Der Schloßwanderweg in Richtung Blankenhain führte über ruhige Wege hinweg durch den schönen Herbstwald – für manch einen ein bisher unbekanntes Fleckchen Natur – und das so nah vor der eigenen Haustür. Halbzeit hieß es endlich, als die Gruppe aktiver Kameraden und Kameradinnen mit Kind und Kegel einmal durch Blankenhain gelaufen waren. Ein Geheimtipp der Ortseingesessenen sorgte mit deftiger Hausmannskost für ausreichend Stärkung. Im kleinen aber gemütlichen Wirtshaus „Dorf“ tischte Schankwirt G. Dorf Rippchen mit Sauerkraut auf.
Mit neuen Kräften konnte nun der Weg fortgesetzt werden. Über Großpillingsdorf ging es nach Nischwitz, wieder durch den Mannichswalder Wald in Richtung Bad. Über die Gesamtheit der Wanderung wurden immer wieder spontane Pausen an schönen Orten, die zur Rast einluden, gemacht. Jeder der Teilnehmer hatte hierfür einen kleinen kulturellen Beitrag vorbereitet. So ließ uns Wehrleiter Blei so einiges über die Herkunft und Herstellung des beliebten Camenbert-Käse erfahren. Auch von der heimatnahen Brennerei in Altenburg gab es viel Neues zu hören. Wein aus Ungarn, Käse aus aller Welt sowie die ein oder andere heimatnahe Überraschung galt es so immer wieder auch zu verkosten.
Nachdem die Sonne den Wanderern langsam den Rücken kehrte, und auch die Beine aller Beteiligten nach den vielen zurückgelegten Metern immer schwerer wurden, wartete nun die Abend- und Abschlussstation auf. Am Gerätehaus der Partnerwehr Mannichswalde hatte man einen gemütlichen Grillabend vorbereitet. Nach einem herzlichen Empfang gab es frisch Gebrutzeltes und wohl auch noch ein gemütliches Bier vom Fass, um den tollen Tag langsam ausklingen zu lassen. So konnte die Kameradschaft beider Wehren weiter gefestigt werden. Für die bevorstehenden gemeinsamen Arbeiten und Einsätze sind schon in Kürze weitere Feuerwehrübungen geplant.
Ein Dankeschön an dieser Stelle nochmal an alle Teilnehmer, der Fam. Kämpfe und Dorf für die gute Bewirtung, der mannichswalder Wehr für deren Gastfreundlichkeit, sowie Kamerad R. Jäkel, der allen erschöpften Kameraden den weiteren Fußmarsch bis nach Hause ersparte.

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