Schlemmer-Bildungs-Wandertag der FF

Am 17. Oktober war es mal wieder soweit, die Kameraden mit Partner und Kindern trafen sich für die jährliche Wanderung der FFW. Ausgestattet mit Bollerwagen, Roller, Verpflegung, Mut und voller Vorfreude ging es für die 25 Mann starke Truppe gegen 9.30 Uhr an der Feuerwehr in Wettelswalde los. Es wurden im Vorfeld durch unseren Wandertags-Planer zwar an fast jeden Kameraden spezielle Aufgaben verteilt, aber was uns erwarten sollte war noch nicht abzusehen.
Gegen 10 Uhr kamen wir an der ersten Station in Schönhaide an, hier zeigte sich, dass es wohl ein trüber Tag werden könnte. Der erste geplante Bildungs-Vortrag fiel aus und konnte nur dank modernster Technik kurzfristig zum Teil nachgeholt werden. Nach der morgendlichen Erwärmung durch einheimische Köstlichkeiten, wobei Groß und Klein bedacht wurden, ging es dann auch schon weiter. Es kam was kommen musste (???), die Gruppe wurde in Schönhaide unerwartet geteilt. Der eine Teil musste eine gefühlte Ewigkeit auf den Rest warten, während der andere Teil sich von einem „Streckenposten“ mit Flüssig-Energie versorgen ließ. Aber auch davon ließen sich die Kameraden nicht beeinflussen und fanden als Team wieder zusammen und die Tour konnte weiter gehen. In Heyersdorf angekommen folgte der erste ausgearbeitete Vortrag und dies schien auch die Sonne zu beflügeln, sie trat erstmals hinter den grauen Wolken hervor. Wir folgten dem Weg des Erlichtbach flussabwärts und wurden kurze Zeit später wieder gestoppt, die erste feste Stärkung stand auf dem Programm. Natürlich bekamen wir auch hier einen Vortrag über die Köstlichkeiten die wir gerade verspeisten. Schon nach diesen wenigen Kilometern zeigte sich, dass die Messlatte durch unseren Planer an uns sehr hoch angesetzt wurde und wir dem Zeitplan, trotz Einnahme diverser isotonischer Getränke und Energie-Käse-Riegel, hinterher hingen. Nach Auswertung der verschiedensten Geschmackserlebnisse gingen wir frisch gestärkt Richtung Grünberg weiter.
In Grünberg legten wir einen Stopp im Gerätehaus der Feuerwehr ein, hier konnten wir uns das erste mal des Tages wieder erwärmen und unsere durstigen Kehlen erfrischen. Einen großen Dank an den Wehrleiter der diesen Aufenthalt für uns vorbereitete. Nach allerlei Wissenswertem und Austausch alter Anekdoten ging es gegen halb eins weiter auf die letzte Etappe nach Ponitz. Hier kamen wir gegen 13.30 Uhr im Schloss-Café an, wo schon eine gedeckte Tafel auf uns wartete. Bei Steak au four oder Schweinshaxe wurde uns ordentlich eingeheizt, so dass der ein oder andere doch wieder froh war nach einer Abkühlung an der frischen Luft. Doch noch war immer noch nicht Schluss, es stand noch eine Führung im Renaissanceschloss Ponitz auf dem Programm. Hier sah man dann einigen die kräftezehrende Wanderung an. Während die einheimischen Gitarren-Musiker für ihren abendlichen Auftritt übten, konnten wir einen Blick ins Innere des Schlosses werfen und manch literarische Kostbarkeit finden. Den Abschluss im Schlosshof bildete erneut ein Vortrag mit kulinarischen Anschauungsobjekten bevor wir gegen 17 Uhr mit Kutschen des 21. Jahrhunderts zurück zu unserem Ausgangspunkt in Wettelswalde gebracht wurden.
Hier hatte die „Mutter der Kompanie“ schon eine Tafel mit frisch gebackenem Kuchen und Kaffee vorbereitet. Wir ließen den Tag noch etwas ausklingen, bis es für viele auf den beschwerlichsten Fußmarsch für heute, den nach Hause, ging. Bleibt festzuhalten, dass alle – egal ob Groß oder Klein- bis zum Schluss durchhielten und viel Neues und Wissenswertes aus der Region und anderen Teilen Deutschlands gelernt und gekostet werden konnte. Wie schon die Jahre zuvor, wurde der Tag durch unseren Wanderungs-Planer perfekt organisiert, so dass dieser Ausflug wieder zu einem Erlebnis wurde und auch im nächsten Jahr hoffentlich so großen Anklang finden wird.

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