Jahreshauptversammlung mit neuem Vorstand

Die erste Versammlung des Jahres – die Jahreshauptversammlung – wird vom Vorstand der Wehr genutzt um allen Kameraden einen Jahresrückblick über die geleistete Arbeit des Vorstandes zu geben und Rechenschaft abzulegen. Neu in diesem Jahr war die Zusammensetzung des Feuerwehrvorstandes. Wehrleiter E. Blei, dessen Stellvertreter K. Große und Finanzchefin U. Pilz haben nach langjähriger Vorstandstätigkeit das Zepter im letzten Jahr an jüngere Kameraden übergeben. Erstmalig schilderte daher der neue Ortsbrandmeister Marcel Franke die Geschehnisse des Jahres 2016. Im Vordergrund standen wieder einmal zahlreiche Aus- und Weiterbildungen um die 25 aktiven Kameraden gut für einen Einsatzfall wappnen zu können. Mehrere Kameraden opferten hier viel Freizeit um neben den von unserer Wehr organisierten Schulungen und Übungen, zusätzliche Weiterbildungen im Rahmen des Kreisfeuerwehrverbandes oder in der Landesfeuerwehrschule zur Erweiterung ihrer Fähigkeiten zu nutzen.

Andre Hupfer konnte als Bürgermeister der Gemeinde die gute Qualität der Einsatzfähigkeit bestätigen. Hierfür dankte er allen Kameraden und der Wehrleitung auch im Namen des Gemeinderates, und ließ nicht unerwähnt, dass die Kameraden zusätzlich Zeit investieren um auch das dörfliche Leben Instand zu halten.

Unterstützt werden sie hierbei stets von den Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. Diese helfen bei der Organisation von Schulungen und Veranstaltungen, kümmern sich um den Erhalt der Feuerwehrtechnik und unternehmen gemeinsame Ausfahrten. Der jährlich stattfindenden Ganztagesausflug führte die Kameraden und Kameradinnen der Alters- und Ehrenabteilung in das Meeresaquarium nach Zella-Mehlis und anschließend in die Viba-Welten nach Schmalkalden wo es Allerlei aus Nougat zu entdecken und verkosten gab.

Besonders erfreut zeigte sich Wehrleiter M. Franke aber über die erfolgreichen Tätigkeiten in der Jugendabteilung unserer Wehr. Ein von Jugendwart A. Jung vielfältig zusammengestelltes Programm aus Naturschutz, Sport, Handwerk, Wettkämpfen, Ausflügen, und nicht zuletzt Feuerwehrtätigkeiten sorgen seit mehr als 20 Jahren dafür, dass immer wieder Kameraden aus der Jugendabteilung den Weg in den aktiven Dienst der Wehr finden. Auch Landtagsabgeordnete S. Schulze war begeistert von der Tätigkeit mit und von unseren Jungkameraden. Sie durfte diese beim Zeltlager in Phana kennen lernen, und spendierte für die 11 Schützlinge von A. Jung insgesamt neue 15 Campingliegen. Für die kommenden Jahre ist man daher auch für einen weiteren Zuwachs an interessierten jungen Kameraden gut ausgerüstet.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zusätzlich 3 Jugendkameraden mit der „Jugendflamme Stufe I“ ausgezeichnet. Neben weiteren Beförderungen, wurde Kamerad W. Nikelat für 40 Jahre Feuerwehrdienst mit dem Thüringer Brandschutzabzeichen am Bande in Gold“ geehrt. Für 60 Jahre treue Dienste erhielt Kamerad E. Herzig das Brandschutzehrenabzeichen am Bande Stufe I“. Er selbst war lange Zeit im aktiven Dienst, hielt viele Jahre als Leiter die Zügel der Wehr in der Hand und war zuletzt Leiter der Alters und Ehrenabteilung.

„Die Revisionskommission hatte bei der Prüfung der Kasse nichts zu beanstanden.“ So oder ähnlich hörte man es in den vergangenen 16 Jahren immer wieder beim Bericht der Kassenprüfer. Nur wurde diesmal nicht U. Pilz für deren Arbeit gedankt, sondern Kameradin P. Schumann und E. Große. Sie haben das Amt von U. Pilz bereits im letzten Jahr schrittweise übernommen. Dennoch nutzte man gern diese Gelegenheit um Kameradin U. Pilz für deren Arrangement Dank auszusprechen. Neben ihrer Vorstandsarbeit mit den Finanzen der Wehr, setzte sie häufig eigene Interessen zurück um die Kameraden bei verschiedenen Anlässen zu beköstigen, Veranstaltungen zu organisieren, Einladungen zu verteilen, Beiträge zu kassieren,

Maibaumkränze zu binden und Vieles mehr. Für all diese wichtigen Arbeiten und Mühen dankte man der „Mutter der Kompanie“ mit einem Präsentkorb und lies im Kreise der Kameraden ihr Wirken und Schaffen in der Wehr Revue passieren. Man war sich abschließend einig, dass der Kosename „Mutter der Kompanie“, den Kameradin U. Pilz bereits vor Jahren vom ehem. Wehrleiter Blei verliehen bekam, zutreffend ist und in Ehren gehalten werden sollte.

(Fotos: Dieter Bürger)

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