130 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 25 Jahre Kameradschaft mit Illingen/Schützingen

Als man sich bereits im Herbst 2016 Gedanken über das nächste Feuerwehrjubiläum machen wollte, war es Wunsch vieler Kameraden die immer wieder helfen und Freizeit opfern, die nächste Feierlichkeit in kleineren Rahmen zu begehen. Das traditionelle Schlachtfest der Wehr sollte daher mit verschiedenen Programmpunkten versehen und Gäste zusätzlich eingeladen werden um allen Kameraden als kleinen Dank für deren Arbeit und Einsatzbereitschaft zu dienen. Natürlich lud man auch die Kameraden der Partnerwehr aus Illingen/Schützingen ein, um die seit 25 Jahren bestehende Kameradschaft zwischen den Wehren gemeinsam feiern zu können.

Es dauerte nicht lang bis so viele Zusagen zu verzeichnen waren, dass man sich schnell entschied dieses Ereignis nicht im eigenen Feuerwehrhaus in Wettelswalde zu veranstalten. Letztlich wurde zu Ehren des 130-jährigen Bestehens der Wehr der Bürgersaal in Heukewalde dekoriert und vorbereitet, um die zahlreichen Gäste empfangen zu können. Bei bester „Hausschlachtener Wurst“, einem guten Schluck Bier oder einem Schoppen Wein ließ man es sich an diesem Abend gut gehen. Ein Bauchredner sorgte neben einer Disco für gute Abwechslung und Unterhaltung. Zur Freude aller Anwesenden zeigten hierbei einige der Kameraden und Gäste ungeahnte Talente und hatten dank starker schauspielerischer Leistung und gestenreicher Körpersprache die Lacher auf ihrer Seite.

Anlässlich der bestehenden Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Thonhausen/Schönhaide und Illingen/Schützingen hatten auch die aus Württemberg angereisten Kameraden noch eine Überraschung. Um im Notfall bei Verkehrsunfällen noch besser helfen zu können, erhielt die Einsatzabteilung ein deutlich leistungsstärkeres Rettungswerkzeug. Hierüber freuten sich alle Kameraden und zeigten sich angesichts des großzügigen Geschenks sehr überrascht und dankbar.

Insgesamt ein sehr gelungener und gemütlicher Abend, der wieder einmal ohne die Hilfe und das Anpacken einiger weniger Kameraden nicht möglich gewesen wäre. Besonders danken möchten wir an dieser Stelle nochmal Wolfram Scheffel, der beim Verarbeiten der vielen Portionen frisch geschlachteter Wurst wieder einmal Können und Geschmack bewies. Außerdem möchten wir uns bei Kamerad Rene Burkhard bedanken. Er sorgte dafür, dass alle Kameraden sicheren Fußes wieder nach Hause gelangen konnten, da er sowohl Fahrer (danke auch an den netten und sicheren Fahrer) als auch den dazu benötigten Kleinbus organisierte bzw. unentgeltlich zur Verfügung stellte.

Nun gilt es aber wieder nach vorn zu schauen. Bereits in wenigen Wochen wird wieder ein Osterfeuer organisiert zu dem die Bewohner unserer Gemeinde wieder eingeladen werden um ein paar gemütliche Stunden nach der langen Winterzeit zu verbringen. Und natürlich wird auch das traditionelle Maibaumsetzen wieder einmal organisiert.

Für einige der aktiven Kameraden der Einsatzabteilung stehen in den nächsten Wochen zusätzlich wichtige Termine an. Neben den eigentlichen Schulungen wird im April eine Ganztagesübung durchgeführt. Außerdem müssen sich die Atemschutzgeräteträger wieder einmal als einsatztauglich beweisen. Hierzu gab es bereits die vorgeschriebenen ärztlichen Untersuchungen inklusive Lungenfunktions-, Seh- und Hörtest sowie einem Belastungs-EKG um die körperliche und gesundheitliche Tauglichkeit für den gefährlichen und körperlich belastenden Einsatz gewährleisten zu können. Nun wird im April zusätzlich eine Übung unter einsatznahen Bedingungen durchgeführt. Bereits im letzten Jahr trieb dieser die Kameraden an die Grenzen der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit – auch jene, die mehrfach wöchentlich körperlich aktiv sind. Keine leichte Aufgabe, die den Kameraden da wieder einmal bevor stehen wird. Wir möchten uns daher an dieser Stelle für deren Einsatzbereitschaft bedanken und wünschen für die bevorstehenden Aufgaben und Übungen viel Erfolg und gutes Gelingen.

(Autor: Thomas Kurkowsky / Bilder: Marcel Franke)

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